Methodentraining nach Klippert

 

Seit dem Schuljahr 2008/2009 hat die Seebachschule das Methodentraining nach Heinz Klippert in das Schulprogramm aufgenommen. Das Programm zur Fortbildung des Kollegiums erstreckte sich über zwei Schuljahre. Dabei wurden Einheiten erarbeitetet und kontinuierlich erprobt bzw. überarbeitet.

Das Training untergliedert sich in die drei Bereiche „Methoden-Training“, „Kommunikations-Training“ und „Teamentwicklung“. Elementare Techniken kleinschrittig geübt, so dass die Kinder methodisches Arbeiten, Kommunikations- und Teamfähigkeit entwickeln können.

Klippert geht nach eigenen Beobachtungen davon aus, dass bei den meisten Schülern ein großes Defizit an Techniken und Methoden besteht, die sie überhaupt in die Lage versetzen, sinnvoll zu lernen bzw. Lernziele zu erreichen. Vielen Kindern fällt es schwer, Lernstoff längerfristig zu behalten, zielstrebig mitzuarbeiten, Unterrichtsinhalte zusammenzufassen, Klassenarbeiten vorzubereiten, Berichte übersichtlich zu gliedern, Lernstoff zu gliedern oder einem Lehrervortrag zu folgen etc.

Im Mittelpunkt stehen die drei Schlüsselqualifikationen Fachkompetenz, Methodenkompetenz und Sozialkompetenz. Dazu führt das eigenverantwortliche Arbeiten und Lernen („EVA“). Es umfasst verschiedene Lerntätigkeiten (wie z.B. Arbeitsblätter bearbeiten, Lernprodukte herstellen, Vortragen/Kommunizieren, Erkunden oder Befragen) sowie ferner das Einüben verschiedener Organisationsformen (z.B. Wochenplanarbeit, Freiarbeit oder Stationenarbeit).

 

Das Programm wurde u.a. mittels Fragebögen zu Anfang und zum Schluss im Mai 2011 mit positivem Ergebnis evaluiert. Für die Veränderung der Lernkultur muss allerdings ein längerer Zeitraum in den Blick genommen werden, nicht nur in Bezug auf das selbstständige Lernen bei den Schülerinnen und Schülern, sondern auch hin zu einer insgesamt veränderten Unterrichtskultur mit der Fragestellung: wie muss Unterricht gestaltet werden, damit jedes Kind auf seiner Entwicklungsstufe bestmöglich gefördert und gefordert wird.

Für den Folgezeitraum nach der Fortbildung gab zunächst einen weiteren Kooperationskalender für 2011/12, in dem die erarbeiten Module überprüft und bearbeitet wurden.

Ab 2012 erfolgen die schulbezogenen Evaluationen gem. Evaluationsplan.