Projekte

Grundschulen müssen heute neben den "Unterrichtsfächern" neue Aufgaben schultern. Wir setzen uns in vielfältigen Projekte mit besonderen nachhaltigen Themen auseinander: Bewegung, Gesundheit und Ernährung, Digitales, Kunst und Kultur(en), Lesen, Musik, Natur-Umwelt und Klima, Prävention, Verkehrserziehung und mehr ...

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Unsere Heimatländer-Forscher -  das Team Klever - präsentierten die Ergebnisse ihres Projekts "Interkulturelles Lernen" am 19.03.2019:

Projekt „Interkulturelles Lernen“ - GTS-Projekt 2018-2019

 An unserer Schule lernen aktuell Schülerinnen und Schüler aus einunddreißig verschiedenen Ländern gemeinsam. Die Migrationsrate liegt bei 54 %, somit stammen mehr als die Hälfte der Schüler und Schülerinnen aus Einwanderungs- oder Spätaussiedlerfamilien oder sind als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen.

Das Thema Migration wurde soeben unter dem Aspekt des interkulturellen Lernens in einem besonderen Projekt umgesetzt. Die Projektidee kam von den Schülerinnen und Schülern der vierten Klassen. Unter dem Thema „Heimatländerforscher“ wurden sie von einer Berufspraktikantin im Anerkennungsjahr zur Erzieherin der Berufsschule BBS Ludwigshafen begleitet.

Die acht Schülerrinnen und Schüler aus dem Projektteam mit dem Namen „KLEVER“ präsentierten für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler und geladenen Gästen in der vergangen Woche die Ergebnisse.
Die „KLEVER“-Forscher entwickelten und gestalteten zahlreiche Ideen und Maßnahmen wie die Erstellung eines Länderbuches, einer Menschenpuppe sowie einer Fotocollage, um die erlernten Aspekte darzustellen.

Seit Oktober 2018 beschäftigte sich das Team intensiv mit dem Thema. Die verschiedenen Kulturen und Lebensweisen in den Herkunftsländern wurden erforscht. Das eigenständige Recherchieren im Internet und Fachbüchern ermöglichte den Kindern sich Wissen über ihre Herkunft anzueignen.

Die Kinder konnten sich der Unterschiedlichkeiten der eigenen Herkunft bewusst werden und dieses als bereichernd erleben. Sie konnten erfahren, dass wir eine Gemeinschaft von Menschen sind, die unter der Vielfältigkeit der Kulturen gemeinsam die Zukunft gestaltet und erlebt. Sie wurden dafür sensibilisiert, dass es sehr wichtig ist Toleranz und Akzeptanz für ein gutes Miteinander zu entwickeln. Somit wurde das Erlernen eines wertschätzenden Umgangs miteinander ermöglicht.

Es wird aufgezeigt, im Mittelpunkt steht der Mensch, trotz aller Unterschiedlichkeiten der Kulturen. Alle Menschen unterscheiden sich im Äußeren, doch sind sie sich im Innern mit Ihren Wünschen, Sehnsüchten, Ängsten und Träumen sehr ähnlich. Die Kinder und ihre Gäste konnten so erfahren, dass es bei allen Unterschieden viele Gemeinsamkeiten gibt und dass uns dies als Menschen verbindet. (Text und Fotos: S.Brüggen-Grünewald)


Foto: Meier-Wölfle, Kunstprojekt
Foto: Meier-Wölfle, Kunstprojekt

Projektwoche „Herbst“ 2018

Facetten einer Jahreszeit der dritten Klassenstufe

„Bunt sind schon die Wälder, gelb die Stoppelfelder und der Herbst beginnt.“ In der Woche vom 24. 09. bis 27.09.2018 fand wie alle 2 Jahre die Projektwoche an der Seebachschule Osthofen statt, dieses Mal zum Thema Herbst.

Die Klassenverbände der 3. Klassen wurden aus diesem Grund für diesen Zeitraum aufgelöst und die Schüler_Innen zu neuen Gruppen zusammengestellt, die täglich unterschiedliche Projektangebote der Klassenlehrerinnen besuchten. Die ausgewählten Arbeitsthemen fokussierten insbesondere unterschiedliche Phänomene der Jahreszeit im Hinblick auf die Tiere, die Bäume, das Wetter und die Ernte. Und so wurden u.a. folgende Fragen beantwortet: Warum verlieren Bäume im Herbst ihre Blätter? Von welchem Baum fallen die Kastanien? Warum weht der Wind im Herbst so stark? Im Vordergrund der Projekt-woche stand jedoch Learning by Doing und so wurden Tischsets (Frühstücksunterlagen) aus getrockneten Blättern gebastelt, Plakate mit Informationen zum unterschiedlichen Verhalten der Waldtiere im Herbst erstellt und  Apfelmus aus frisch geernteten Äpfeln zubereitet. Selbst gebaute Thermometer, Barometer und ein Wetterhahn informieren künftig über das Herbstwetter an der Seebachschule. Die Projektergebnisse präsentierten die SchülerInnen und die Lehrerinnen am Donnerstagnachmittag, den 27.09.2018 allen Eltern, Familienmitgliedern und weiteren Interessierten.

Text: Alina de la Motte


MedientriXX – ein Projekt zur Medienkompetenz an unserer Schule

Deshalb sind wir - wie mehr als 60 Grundschulschulen aus ganz Rheinland-Pfalz -  dem Aufruf von SWR, dem Ministerium für Bildung und der Landeszentrale für Medien und Kommunikation gefolgt und  haben uns um einen der begehrten Plätze für das Projekt „Medientrixx“ beworben und wurden als eine von landesweit zehn Schulen für das Schuljahr 2017/18  als „MedientriXX-Schulen“ ausgewählt.

 

»MedientriXX« ist ein Medienkompetenz-Angebot des SWR und Teil des  MedienkomP@ss. Es umfasst elf kindgerechte medienpädagogische Angebote zur Vermittlung von Medienkompetenz - von der technischen Bedienung bis hin zum kritischen Umgang mit Informationen – aus denen die Schulen fünf Angebote entsprechend ihren individuellen Bedürfnissen auswählen können.

 

Entsprechend wurden für die Klasse 4b unserer Schule die Lernmodule „Wo finde ich, was ich suche?“ und „Datenschutz“ ausgewählt und im Oktober und November 2017 durchgeführt.

1.  Lernmodul: Suchmaschinen kompetent nutzen

Suchmaschinen sind die Tore ins Internet. Entsprechend sollten die Kinder zunächst  - „Learning by Doing”  -  altersgemäße  Suchmaschinen finden, da „Erwachsenensuchmaschinen“  wie Google  oder Yahoo mit oft endlos langen Trefferlisten und dem Anspruch der Texte sie heillos überfordern.

 

Die Favoriten der Kinder sind folgende Suchmaschinen:

www.blinde-kuh.de

www.milkmoon.de

www.multikids.de

www.fragfinn.de

Sie sind altersgerecht, zuverlässig, verfolgen keine materiellen Interessen  und fischen viele richtige und gute Seiten aus dem Internet.

Beim  gezielten Recherchieren wurde den Kindern schnell bewusst, dass Informationen zu finden mehr ist als nur  "schnell mal googlen".

Entsprechend nutzten sie u.a. mit Erfolg diese Tipps:

In den Suchhilfen verwendeten sie für die Suchbegriffe immer die Kleinschreibweise. Dies sparte ihnen Zeit und sie erhielten eine höhere Trefferquote. Des Weiteren benutzen sie die Kurzschreibweise von Verknüpfungsoperatoren wie z.B. AND, OR, NEAR und NOT.

Um die im Internet gefundenen Informationen in Hinblick auf Richtigkeit und Glaubwürdigkeit der Quelle hin zu bewerten, wurden verschiedene Internetquellen miteinander verglichen und in Fachbüchern recherchiert.

 

2.  Lernmodul: Datenschutz

Im Mittelpunkt dieses Moduls standen die Sozialen Netzwerke. Ein soziales Netzwerk ist eine Art Treffpunkt im Internet. Mitglieder in sozialen Netzwerken haben eine eigene Internetseite, ein Profil. Sie können anderen Mitgliedern z. B. Nachrichten schreiben, Fotos senden und sich über verschiedens­te Themen austauschen.

 

Im Rahmen unseres Workshops haben wir folgende Tipps zur Anmeldung und zum Mitmachen in sozialen Netzwerken gesammelt:

Es sollte ein altersgerechtes soziales Netzwerk ausgewählt werden. 

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen zur Nutzung des Netzwerkes sollten mit den Eltern geprüft werden.       

Als Benutzername eignet sich der eigene Vorname oder Spitzname.

Das Passwort sollte aus großen und kleinen Buchstaben und aus Zahlen bestehen.

Oft muss eine E-Mail-Adresse angegeben werden, damit dich eine Bestä­tigung der Mitgliedschaft erreichen kann.

Hobbys und Interessen sind Dinge, die man gern tut. Die Angaben darf jeder wissen.

Wenn es nicht Pflicht ist, seine Adresse einzugeben, reicht eine un­gefähre Angabe. Du solltest keine richtige Adresse angeben, die jeder sehen kann.

Als Profilbild sollte man ein Bild wählen, das einem auch später nicht peinlich ist oder einen Platzhalter einsetzen.

Privates sollte privat bleiben. Die  Privatsphäre ist ein Bereich, den du für dich hast. Er gehört nur dir, er geht Fremde nichts an.

Nutze die höchstmögliche  Sicherheitseinstellung in sozialen Netzwerken, um deine Privatsphäre zu schützen.

Fotos, Videos, Musik oder Texte von ande­ren darfst du nicht einfach veröffentlichen. Dazu musst du eine aus­drückliche Erlaubnis haben.

Handynummern gehen Fremde nichts an. Sie haben im Netzwerk und im Internet nichts verloren.

Die verschiedenen sozialen Netzwerke haben unterschiedliche Schwerpunkte: z. B. Facebook spricht überwiegend Privatnutzer an, bei Instagram oder YouTube stehen die präsentierten Fotos oder Videos im Vordergrund. Die Anbieter von sozialen Netzwerken verwenden die gesammelten Daten, um ihren Nutzern z. B. zielgerichtete Werbung anzuzeigen.

Unsere Empfehlungen für Kindernetzwerke:

www.helles-koepfchen.de     Community bis 16 Jahre mit Profil, Foren, Chat

www.schau-hin.info        Deine eigene Homepage / Steckbrief, Foren und Chat

www.mein-kika.de      Profil, Blog, Pinnwand, Chat und Gruppen zu einzelnen Themen und Fernsehsendungen

www.kindernetz.de   Eigene Homepage / Steckbrief, Clubs, Chat, Foren und Netztreff   

     www.kidsville.de  Kidsvilla mit eigener Homepage/Steckbrief, Blog   und mehr                                                                                               

Neben den Angeboten für Schülerinnen und Schüler wird im Rahmen des Projektes das Modul „Medienkompetenz für Eltern“ obligatorisch offeriert. Es vermittelt den Eltern u.a. das Basiswissen über soziale Netzwerke und Datenverantwortung und informiert über Online-Spiele oder Kostenfallen bei Handy- und Smartphone-Nutzung. Die Veranstaltung  findet voraussichtlich zu Beginn des 2. Schulhalbjahres an unserer Schule statt.

Text:  Alina de la Motte, Osthofen, 30.11.2017


20.07.2015 Urkunden für die Teilnahme beim Filmtrixx-Wettbewerb

der beiden dritten Klassen 3b und 3d beim Zeichentrickfilm-Wettbewerb zum Thema "Heldinnen und Helden" zusammen mit Frau Dorle Voigt im Rahmen des Landesprogramms "Jedem Kind seine Kunst". Vielen Dank, Frau Voigt, für die zwei wunderbaren Trickfilme.


Foto: Meier-Wölfle
Foto: Meier-Wölfle

03.07.2014 Landesprogramm "Jedem Kind seine Kunst"
BegreifbareZeit -  von der Papiercollage zum Materialbild
Das Kunstprojekt im Rahmen des Landesprogramms „Jedem Kind seine Kunst“ in Form einer AG mit dem Künstler Eckhard Meier-Wölfle  verlief in zwei Teilen.
Im ersten Teil fertigten die Kinder eine Collage für sich selbst. Im zweiten Teil wurden dann als Gemeinschaftswerk zwei große Bilder hergestellt, die auch in der Schule verblieben.

Teil 1: Zeit für mich, was mag ich - oder meine wunderbare Welt – das war das Thema einer eigenen Papiercollage dieser AG. Dabei werden Fotos aus Magazinen in einem neuen Zusammenhang arrangiert und zeichnerisch oder malerisch ergänzt.  Über den Zeitraum von mehreren Stunden verfolgten die Schüler nun das Ziel ein Bild herzustellen. Von Anfang bis Ende, vom Anrühren des Kleisters über das Sammeln, Ausschneiden, Sortieren, Kleben, Montieren, Nageln, Bemalen des Rahmens bis zum Montieren mit Schrauben, alles haben die Schülerinnen und Schüler selbst ausgeführt.

Heraus kamen dann Arbeiten wie, „Meine wunderbare Blumenwelt“, „Mein Traum vom Auto“, Mein wunderbares Zuhause“ und natürlich „Meine tolle Elektronikwelt“. 

Teil 2: Die Sonne ist nicht nur Lichtgeber, Wärmespender, sondern auch ein Zeitgeber. Sie zeigt uns die Jahreszeiten und eine Reise der Erde um die Sonne dauert ein Jahr. Für alle Menschen auf unserem Erdball. Natürlich hat auch jede Sprache ein Wort für die Sonne. All das wurde in 2 Gemeinschaftswerken in der Größe 80 x 80 cm erarbeitet.

So entstanden eine Jahreszeitenuhr und ein Sonnenbild. In den verschiedensten Sprachen, die an der Grundschule Osthofen als Muttersprache gesprochen werden, ist künstlerisch das entsprechende Wort für die Jahreszeit niedergeschrieben. Das Jahreszeitenbild lässt sich drehen, sodass die aktuelle Jahreszeit oben steht. Eine strahlende Sonne zeigt uns, wie schön unsere Welt sein kann – auch in verschiedensten Sprachen – eine Sonne – eine Welt!

Zukünftig soll diese Sonne für alle Grundschülerinnen und Grundschüler der Seebachschule im Foyer scheinen und sie strahlend morgens begrüßen und nachmittags wieder verabschieden.


Foto: Neesen
Foto: Neesen

22.03.2014 „Klasse! Wir singen“ist ein Schulprojekt, das Kinder zur Freude am gemeinschaftlichen Singen bewegt.
Das Konzept des Projektes ist einfach, aber durchdacht: Die Lehrkräfte hatten ihre Klassen auf www.klasse-wir-singen.de angemeldet  und übten sechs Wochen lang vor dem Liederfest gemeinsam im Unterricht einen abwechslungsreichen Liederkanon ein. Alle Beteiligten erhielten außerdem das Liederbuch und die Lieder-CD zum Üben. Die vielfältige Thematik des Liederrepertoires (Spaßlieder, Fremdsprachlichkeit, Umwelt, Integration, Volksliedgut) bereitete den Kindern große Freude und repräsentiert eine vielfältige Bandbreite unseres Kulturguts.


Für die Kinder, die das Frühstücksradio machen, gibt es hier ein paar Links:

  

So funktioniert Audacity: http://www.ohrenspitzer.de/baden-wuerttemberg/umsetzen/produzieren/videotutorials/

  

Schulradio:   http://edura.fm/#!/home/?inst_id=1&rnd=796 (hier gibt es auch gute Jingles, die ihr verwenden dürft)